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21.10.17 - 22.10.17

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11.11.17 - 12.11.17

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25.11.17 - 26.11.17

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02.12.17 - 03.12.17

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23.08.17 - 26.08.17

IDM 2017 - Wannsee

1,50

VSaW Berlin Wannsee

www.vsaw.de

 

 

Deutsche Meisterschaft im Verein Seglerhaus am Wannsee.

Die internationale Deutsche Meisterschaft 2017 in unserer Finn Klasse fand im Rahmen der 150 Jahr Feier der VSaW auf dem Wannsee in Berlin statt.

Der VSaW hatte schon vor drei Jahren angekündigt, dass die Meisterschaft ins Jubiläumsjahr mit integriert werden soll, da die Finn Klasse nicht nur in Berlin eine große Tradition hat sondern auch für den Verein eine beliebte Bootsklasse ist.

Willy Kuhweide vom VSaW gewann 1964 in Tokio die Goldmedaille im Finn Dinghy, die heute noch im Verein zu bewundern ist.

Die Meisterschaft begann am 22.08.2017 wie gewohnt mit der Vermessung die von Klaus Luttkus und seinen Helfern routiniert durchgeführt wurde. Am Abend wurde die IDM dann offiziell, mit einer Ansprache vom ersten Vorsitzenden des VSaW (Dr. Andreas Pochammer), eröffnet. Es wurden kleine Snacks und Freibier gereicht.

Als am 23.08.2017 alle 62 Gemeldeten Boote fertig vermessen waren, sollte es eigentlich auf dem Wasser losgehen. Wir warteten vergeblich auf den Wind und einige Teilnehmer vertrieben sich unterdessen die Zeit mit Bootsarbeiten oder dem Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Am späten Nachmittag zog der Wettfahrtleiter Robert Niemczewski dann AP über A und das sehnsüchtige Warten auf den Startschuss wurde endgültig auf den nächsten Tag verschoben.

Am Abend hat der VSAW eintolles Hafenfest veranstaltet zudem wir Finn Segler alle eingeladen waren. Mit einen Scampiteller oder einem Grillteller hatte man die Qual der Wahl. Abgerundet wurde der Abend mit Live Musik.

Für die 24.08. war zwar die Windvorhersage deutlich besser als zum Vortag, aber trotzdem wenig. Es fing erstmal mit Startverschiebung an Land an und nach einer Stunde warten ging es dann raus auf den Wannsee. Draußen angekommen war der Kurs schon über den kompletten Wannsee ausgelegt.

Das Start Signal kam und 62 Finn segelten aufs Strandbad Wannsee zu. Dann kurz vor der ersten Bahnmarke musste der Wettfahrtleiter aufgrund eines extremen Winddrehers die Wettfahrt wieder abbrechen. Für den Einen Glück für Andere bitter, so wie es immer ist. Aber eine faire Entscheidung. Zweiter Versuch. Start Signal kommt, alle kommen an der ersten Bahnmarke an und wieder ein großer Dreher. Robert bricht erneut ab. Jetzt wurde der Kurs komplett neu, in die andere Richtung ausgelegt. Der dritte Startversuch ging dann auch endlich ins Ziel, sodass wir die erst Wertung hatten. Der Tag war von vielen Kursänderungen und Winddrehern geprägt, dementsprechend wurden viele Punkte verteilt. An diesem sehr langen Wettkampftag kamen insgesamt drei Rennen zustande. Die wenigsten Punkte sammelte Dirk Löwe.

Im VSaW wurden wir dann schon mit Freibier und frisches vom Grill empfangen und später am Abend fand dann noch die Klassenversammlung statt, die ordnungsgemäß und aufgrund des langen Tages zügig durchgeführt wurde. Uwe unser langjähriger Vorsitzender der KV wurde wieder gewählt.

Der nächste Tag brachte konstanteren Wind mit Vorhersagen bis 11 Knoten. Wir segelten wieder drei Rennen und an diesem Tag schien es, als hätten die meisten das System, den schnellsten Weg zur ersten Bahnmarke, erkannt. Mitte raus, Wende, auf die Ecke wo das DLRG Häuschen ist, zufahren, Wende, rechts raus fahren bis unter den Anlieger, Wende, nach links verholen, Wende, auf Anlieger und Wende, Erster!!

Ich denke, so oder so ähnlich haben es die meisten versucht. Bei 62 Boote ist das natürlich nicht ganz einfach, wenn alle den ähnlichen Plan haben. In den drei Rennen kratze der Wind immer wieder an den 10 kn und ohne Flagge O wurden da viel Gelbe Flaggen von der internationalen Jury unter der Leitung von Hannes Diefenbach verteilt. Immerhin auf dem letzten Down Wind Kurs des dritten Rennens konnten wir uns mit "Free Pumping" in Ziel kämpfen.

An Land wurden wir dann wieder mit "Happy hour" empfangen. Wieder sehr konstant segelte Dirk, der das Feld immer noch anführte, dicht gefolgt von Andre Budzien. Der 26.08. brachte wieder wenig und sehr instabilen Wind, aber diesmal aus einer ganz anderen Richtung. Wir schafften nur ein Rennen, aber dieses Rennen hatte es in sich. Für mich war es das anstrengendste Rennen der Regatta, nicht körperlich dafür aber mental. Es „würfelte“ vom Start an. Die von den meisten favorisierte und auch bevorteilte Startseite, wurde kurz nach dem Signal zur deutlich schlechteren. Sodass es für die meisten ein harter Kampf zurück an die Spitze war. Es wurde für viele DAS entscheidende Rennen, denn am nächsten Tag gab es das Medalrace. An Land freuten sich alle, nach so einer nervenaufreibenden Wettfahrt, auf die "Happy hour". Am Abend gab es dann noch das Galaessen im Großen Kamin Saal der VSaW. Drei Gänge wurden gereicht und jeder konnte auf den Monitoren die Bilder der vergangenen Tage auf sich wirken lassen.

Der Finale Tag
Der Wind hätte für ein Final Tag nicht besser sein können. 13-16 kn Wind aus relativ konstanter Richtung. Es wurde ein Medalrace der TOP 10 nach den Flottenrennen und ein Flotten-Finale gesegelt. Im Medalrace setzen sich die vier "mehr Wind" Spezialisten relativ früh nach dem Start ab und bauten den Vorsprung mit Free Pumping, auf den Down Wind Kursen weiter aus. Der Sieg im Medalrace entschied sich erst kurz vor dem letzten Down Wind. Durch den Sieg im finalen Rennen rutschte ich von Platz vier aufs Treppchen und hatte mich qualifiziert den Bericht für die KV zu verfassen. André wurde zweiter und konnte damit auch seinen Platz aus den Flottenrennen verteidigen. Dirk Löwe ist in den sieben Rennen so konstant gesegelt, so dass ihm im Medalrace der Titel kaum zu nehmen war. Gratulation an den Deutschen Meister 2017, Dirk Löwe!

Alles in allem war die Deutsche Meisterschaft ein toller Event. Der VSaW hat uns alle bestens versorgt und uns ein sehr professionelle Veranstaltung, an Land und auf dem Wasser, geliefert. Die Bedienungen auf dem Wasser waren nicht ganz ohne, aber Robert Niemczewski und sein Team haben gute und richtige Entscheidungen getroffen. Vielen Dank! Ein Dank auch an die Jury, die für ein faires „ Spiel“ gesorgt haben.

Gruß GER 713


Hier fehlen Bilder? Hast du Bilder zur Regatta?
Dann bitte die Bilder per Mail an micha[at]finnwelle.de


 

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Regel 42.1  "Bodyrocking" und die Auslegung durch die Jury bei der IDM 2017

Bei den gewöhnlichen Ranglistenregatten ohne Jury auf dem Wasser sind zwei Arten von Regel 42 Verletzungen das Hauptärgernis und werden zumeist innerhalb des Teilnehmerfeldes reguliert.
Zum einen das stehende Pumpen bei einschlafendem Wind auf der Kreuz und das übertriebene direkte Ziehen auf dem Vorwindkurs (sofern es durch die Flagge "Oskar" nicht freigegeben ist).
Wenn man jedoch 1 Woche Urlaub nimmt und 600 Kilometer nach Berlin zur Deutschen Meisterschaft fährt, tut man dies sicher nicht um Gelbe Flaggen zu sammeln.
Mangels Wind am ersten Wettfahrttag lud der Jury Obmann Hannes Diefenbach die Segler zu  einem Seminar zu Regel 42 ein. Ausführlich wurde über die ausgehängten "Interpretations of Rule 42, Propulsion" referiert und eine tolerante/situationsentsprechende Auslegung propagiert. In diesem Zusammenhang führte der Obmann auch das Beispiel des Schreiberlings von der IDM am Dümmer an, welcher bei einer Pumpbewegung am Start wohl die Gurte nicht fand und baden ging-was dann entsprechend auch nicht bestraft werden konnte.
In der zweiten Wettfahrt kam es dann zur ersten gelben Flagge direkt nach dem Start (zur Vermeidung einer Kollision nach einer schlechten Wende wurde die folgende Rollwende durch einen Oberkörperpump unterstützt-Ich führte meine 720 Graddrehung aus und segelte weiter). Dennoch ging der Lauf nicht in die Wertung ein, da ich in entsprechendem Lauf auch eine Black Flagg erhielt (erstaunlich da in der gesamten Serie, trotz extrem vieler Starts unter Black Flagg nur 3 (!) vergeben wurden).
Das erste Streichresultat also eingefahren und im Klaren darüber, dass ich bei einer weiteren Verwarnung den Lauf aufgeben müsste, ging ich natürlich in den folgenden Wettfahrten vorsichtiger vor, versuchte das direkte Ziehen auf den Vorwindkursen komplett zu vermeiden und die Wenden geschmeidiger durchzuführen.
Wenn nun folgend der leichte Wind auch noch konsequent drehte, diverse Startwiederholungen und Wettfahrtabbrüche an der Luv-Tonne die Konzentration zusätzlich stark beanspruchten,  war an das einfahren von guten Ergebnissen natürlich nicht mehr zurechnen.
Es nutzte alles nichts denn die zweite gelbe Flagge folgte in der siebten Wettfahrt ebenfalls direkt nach der auf den Start folgenden ersten Wende. Sehr ärgerlich und das Rennen konnte ich demzufolge auch nicht zu Ende segeln.
Dennoch ging es für mich auch am Sonntag zum Flottenfinale aufs Wasser (wenn auch ohne jegliche Ambitionen im hinteren Bereich der Ergebnisliste). Nun war auch erstmalig etwas mehr Wind auf dem Wannsee und das Pumpen dank der gesetzten Flagge "Oskar" auch freigegeben.
Während wir auf den Start des Flottenfinales warteten, fuhren die Teilnehmer des Medalraces Vorwind auf uns zu und ins Ziel, zumeist stehend pumpend im höchsten Herzfrequenzbereich, wie es die Flagge "Oskar" ja erlaubt.
Nun ja das Flottenfinale wurde gestartet, kein sonderlich guter Start am Schiff von mir, gleich die Wende und dann gestreckt hängend rechts raus….50m kam ich, dann hatte ich das Juryboot hinter mir und die dritte Gelbe Flagge (beim gestreckten Hängen hätte ich mit dem Oberkörper "gerockt" erklärte mir die Jury an Land).
Die drei Flaggen für sich genommen kann man möglicherweise geben und auch mit den Auslegungen zu Regel 42 begründen, aber dennoch bekam ich alle direkt nach dem Start und dies entspricht sicherlich nicht dem vom Jury Obmann im Vorgang propagierten, abwartenden und beobachtenden Vorgehen der Wasserjury.
Ob es nunmehr angebracht war einem verunsicherten und auf Platz 56 von 60 stehenden Segler kurz nach einem schlechten Start aus zweiter Reihe in der letzten Wettfahrt seine dritte Gelbe Flagge zu zeigen bezweifle ich stark.
Sicherlich führen grobmotorische Veranlagungen nicht gerade zu den filigransten Manövern in den Wettkämpfen und verhindern auch entsprechende Resultate, sich jedoch als Jury eine Gaudi daraus zu machen diese auf dem Wasser fortwährend zu Sanktionen halte ich aber auch nicht für notwendig.


GER 12

18.09.17

Protokoll JHV 2017

hier findet Ihr das Potokoll zur JHV 2017 http://www.finnwelle.de/fileadmin/user_upmehr


17.08.17

Terminverschiebung beim Rupenhorn!

Bitte beachtet den geänderten Termin beim 27. Finn-Finale Rupenhorn. Der neue Termin ist 11.11.2017mehr


17.08.17

Saison-Abschluss-Feier 2017 - Region Südwest

Erstmals wollen wir am Samstag 2. Dezember 2017, um 19.00 h. eine offizielle Abschlussfemehr