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13.03.17

Garda Trentino Finn Cup

Eine Premiere auf dem Gardasee!


25 Finns aus sechs Nationen trafen sich vom 10.-12.03.2017 in Torbole am schönen Gardasee.  Viele waren schon einige Tage früher angereist, um sich auf dem windstabilen Revier auf die Saison vorzubereiten. Uli Breuer  und ich trafen uns schon am Samstag , um ausgiebig Speed, Vino, Pasta und sonstiges neues Material zu testen. Der Anreisetag war dann auch der einzige Tag mit Regen und ohne Wind. Danach hat uns Italien mit einer unglaublich sonnigen Woche am Lago verwöhnt. Dazu Ora und Vento ganz nach belieben.

Der Aufenthalt im Club war vom Feinsten und von einer unglaublichen Gelassenheit geprägt: Kein Stress, keine Hektik und immer ein freundliches Wort. So auch während der Regatta. Am Freitag machte sich das Feld dann bei einem böigen und stark drehenden Vento auf die Piste. Zwei Läufe wurden gesegelt und die Russen dominierten das Feld. Nach dem Rennen gab es die obligatorische Pasta-Party. Am Samstag kam dann die Ora mit 15 – 20 Knoten. Pünktlich um 13:00 Uhr ging das Feld auf die Reise und jede kämpfte: Mal mehr mit den Elementen, mal mehr mit sich selbst. Ich kämpfte im ersten Lauf mit einer schlechten Positionierung am Start, was am Ende zu Recht zu einem vermeidbaren OCS im dritten Lauf führte. Mein Speed war aber okay. So ging ich zuverlässig in die nächsten Läufe. Der vierte Wettfahrt wurde dann zügig bei immer noch kräftiger Ora gestartet. 50 min. dauerte jeder Lauf und auch hier waren die Russen nicht zu schlagen. Da am Sonntag zwei Läufe geplant waren, ging es schon um 12:00 Uhr aufs Wasser und wieder konnten  bei perfekten Bedingungen zwei Läufe bei guter Ora gesegelt werden. Der Kampf um die Positionen ging recht ruhig von statten, wenn man mal von einem bekannten Österreicher absieht, der sich lautstark darüber beschwerte, dass ein ebenfalls bekannter und deutlich schwererer Deutscher ihm erst „hängend" dann nur noch "gestreckt sitzend" über dem Lappen fuhr. Ebenfalls bemerkenswert der italienische Kollege, der mit seinen Tiraden durchaus zum Lokalkolorit beitrug. Mit der Siegerehrung ging dann die tolle Regatta zu Ende. Zu den Trophäen des Clubs stifteten Doyle Raudaschl und Devoti noch schöne Sachpreise, so daß jeder Zufrieden nach Hause fahren konnte. Ein Highlight der Siegerehrung war sicherlich der Preisvergabe an Rolf Elsässer, der zu seiner Überraschung zügig zum besten „Legend“ befördert wurde.

Im nächsten Jahr findet die Regatta ebenfalls wieder Mitte März statt. Es wäre toll, wenn dann noch mehr den Weg zu Lago di Garda finden würden.

GER 165
Dirk Meid



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