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28.04.18 - 29.04.18

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28.04.18 - 01.05.18

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Das Finn Dinghy

Olympische Einhandjolle, Männer

Wenig Bootsklassen können eine dem Finn Dinghy vergleichbare Erfolgsstory vorweisen. Diese Einhandjolle ist seit 1952 ununterbrochen olympisch, länger als jede andere Klasse.

Ein Finn (wie das Boot kurz unter Seglern genannt wird) aus den Anfangsjahren hat freilich nur wenig gemein mit einem von heute. Die wesentlichen Abmessungen sind gleich geblieben, aber sonst...

Der 4,50 m lange, voll abgeschottete Rumpf segelt auch bei rauesten Verhältnissen stets trocken. Das Boot ist nicht leicht beherrschbar, aber es ist enorm seetüchtig. Dazu trägt nicht zuletzt sein verhältnismäßig hohes Rumpfgewicht (116kg) bei, welches ihm eine gute Eigenstabilität gibt und nebenbei eine lange Lebensdauer und Wertbeständigkeit garantiert Der Unterschied zu früher liegt aber hauptsächlich darin, dass in jahrzehntelanger wissenschaftlicher Tüftelei und Experimentierarbeit herausgefunden wurde, wo die Rumpfstrukturen flexibler und wo sie steifer ausgestattet werden müssen, um optimale Segeleigenschaften zu erzielen. Modernste Kunststofftechnologie machte diese Entwicklung möglich, ebenso wie eine (streng kontrollierte) Massenkonzentration, welche mit herkömmlichen Bauverfahren wie z.B., aus Holz nie erreichbar wäre.

Die augenfälligste Entwicklung machten aber Segel und Masten durch: Faserverstärkte Kunsthoff-Folien ohne jegliche Dehnung für die Segel ermöglichen heute eine supergenaue Kontrolle des Segelprofils und somit optimalen Vortrieb für jede Anforderung. Die hierfür erforderlichen Bedienelemente (Beschläge, Leinen usw. ) sind vollkommen freigestellt, auch die dafür verwendeten Materialien.

Das Paradestück ist freilich der Mast. Die enorme Dynamik in der Klasse, welche die besten Segler der Welt hervorbringt (die Skipper der letzten America´s Cup Finals waren alle Finnsegler - und vergessen wir nicht Segellegende Hubert Raudaschl!), gebar hier ein wahres technisches Wunderwerk. Aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt, mit tropfenförmigem Querschnitt, freistehend (d.h. unverstagt), und trotzdem mit genau zum Segel passender Biegekurve.

Noch ein Wort zu den Anforderungen an den Segler. Das Boot reagiert empfindlich auf den Gewichtstrimm und muss bei Wind hart ausgeritten werden. Um Internationale Ehren zu erringen, ist der 80 bis 100 kg schwere, voll durchtrainierte Athlet gefordert. Da die Geschwindigkeitsunterschiede gut getrimmter Finns relativ gering sind und das Boot schnelle Manöver zulässt, kommt der Taktik entscheidende Bedeutung zu. Der Segler muss blitzschnell Entscheidungen treffen um auch geringe Änderungen des Windes, des Seegangs, der Strömung und der Position der Boote untereinander zu nutzen. Dass er hierfür in vielen Trainingsstunden eingeübte, perfekte Manöver fahren kann, ist Voraussetzung und selbstverständlich.

Finn Dinghy, Hauptdaten:

Länge: 4,50 m
Breite: 1,50 m
Tiefgang: 0,85 m
Gewicht des Rumpfes incl. Schwert und Leinen: 116 kg
Segelfläche 10 qm


Sämtliche Maße, welche die Geschwindigkeit beeinflussen, sind streng reglementiert (One Design). Bezüglich der Bedienungseinrichtungen und Beschläge besteht weitgehende Freiheit.

Hersteller:
Devoti, Tschechien
Petticrow, England
Pata, Ungarn
Mader, Deutschland

 

Walter Mai

19.04.18

Paul Henderson OLY - World Sailing has it WRONG

Olympic Games - Say bye-bye to the fleets of Finns and othersAs a samehr


18.04.18

DSV- PRESSEINFORMATION - Goetz-Ulf Jungmichel verlässt den DSV zum Jahresende

Hamburg, 16. April 2018. Goetz-Ulf Jungmichel, Generalsekretär des Deutschen Seglmehr


10.04.18

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